Eindämmung invasiver Neophyten
Die Mitarbeitenden des Werkhofs führen regelmässig Bekämpfungsmassnahmen durch. Aufgrund der begrenzten personellen Kapazität kann diese Aufgabe jedoch nicht flächendeckend durch die Gemeinde allein erfüllt werden. Ergänzend wurden deshalb am vergangenen Stettlenmärit freiwillige Patinnen und Paten für die Betreuung definierter Gebiete gesucht. Bisher konnten fünf Personen gewonnen werden, jedoch werden weiterhin Freiwillige benötigt, um eine vollständige Abdeckung sicherzustellen. Für interessierte Helfende ist ein Einführungskurs zum Thema invasive Neophyten vorgesehen. Meldungen werden gerne unter folgender E-Mail-Adresse entgegengenommen: h.jaquemet@yahoo.de
Unabhängig davon sind Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verpflichtet, auf ihren Parzellen zur Eindämmung invasiver Neophyten beizutragen. Dazu gehört insbesondere, die Ausbreitung durch geeignete Massnahmen zu verhindern. Beispielsweise sind beim Kirschlorbeer die Beeren rechtzeitig zu entfernen, um eine Verbreitung durch Vögel zu vermeiden. Bestände der kanadischen Goldrute sind zu beseitigen oder mindestens vor der Samenbildung zurückzuschneiden. Pflanzenteile mit Samen oder Blüten sind fachgerecht zu entsorgen. Hierfür stellt die Gemeinde kostenlose Entsorgungssäcke an definierten Standorten zur Verfügung. Die Säcke sind ab dem 25. Mai 2026 an den Standorten erhältlich. Die Standorte sind im Situationsplan, welcher unter den Dokumenten zu finden ist, vermerkt. Personen, die unsicher im Umgang mit Neophyten sind, können sich über geeignete Informationsquellen informieren oder bei Bedarf eine Beratung durch die Freiwilligen der Gruppe Umwelt & Natur in Anspruch nehmen.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Ausreissen von Pflanzen wie dem Berufskraut nur dann sinnvoll ist, wenn das Pflanzenmaterial korrekt entsorgt wird. Liegen gelassene Pflanzen können erneut anwachsen oder zur weiteren Verbreitung beitragen. Entsprechendes Material ist daher in Plastiksäcken zu sammeln und mit dem brennbaren Abfall zu entsorgen.
Die Gemeinde ist auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen, um die Ausbreitung invasiver Neophyten wirksam einzudämmen.
Gruppe Umwelt & Natur (GUN) der Gemeinde Stettlen
