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27. Okt. 2017, 08:52 Uhr

Einführung Schulsozialarbeit in den Gemeinden Stettlen und Vechigen geplant

Die zunehmende Belastung der Schule mit sozialen Problemstellungen ist auch in den Schulen Stettlen bemerkbar. In zahlreichen Gemeinden wurde Schulsozialarbeit bereits mit spürbarem und nachhaltigem Erfolg eingeführt. Die in den Schulen anwesende Fachperson aus der sozialen Arbeit unterstützt unter anderem bei der Prävention und Früherfassung, berät und unterstützt sowohl Kinder und Jugendliche, wie Eltern und Lehrpersonen bei Problemen.

Die Umfrage und Analyse mit Fachbegleitung durch die Berner Fachhochschule hat das Bedürfnis der Schulen erhärtet. Ein entsprechendes Konzept sieht die Installation von je einer 50%-Stelle für Schulsozialarbeit in den Gemeinden Vechigen und Stettlen vor. Alle Stufen und Schulen inkl. Kindergärten sollen eine Versorgung mit Schulsozialarbeit erhalten.
Die entsprechenden Personen werden vor Ort in den Schulhäusern tätig sein und sollen ihre Arbeit ab 1. August 2018 aufnehmen. Sie werden dem Sozialdienst Stettlen-Vechigen unterstellt sein. Da Stettlen bereits seit längerem im Sozialbereich im Sitzgemeindemodell mit der Gemeinde Vechigen organisiert ist, soll auch die Schulsozialarbeit mit diesem Organisationsmodell funktionieren. Ein Steuerungsausschuss, in dem das Gemeinderatsmitglied Bildung der Gemeinde Stettlen sowie die Schulleitung vertreten ist, gewährleistet die Einflussnahme der Gemeinde Stettlen.

Für Stettlen bedeutet diese neue Aufgabe Kosten von schätzungsweise rund CHF 70000 jährlich. Dazu kommen einmalige Investitionskosten für den Aufbau der Arbeitsstelle sowie die fachliche Begleitung in der Aufbauphase.

Der Gemeindeversammlung vom 21. November 2017 wird die vorläufig auf 3 Jahre befristete Einführung in Stettlen beantragt. Da die wiederkehrenden Kosten für diese neue Aufgabe die Kompetenz des Gemeinderates von CHF 50000 übersteigen, ist die Gemeindeversammlung für die Bewilligung zuständig. Die Weiterführung wird im 2020 nochmals traktandiert, sofern die Erkenntnisse nach der Aufbauphase diesen Schluss zulassen.

Der Gemeinderat

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